Phänomen Universum. Utopie und Wirklichkeit (26.5. 2019 - 6.1.2020)

(c)Sebastian Voltmer
Sonnenfinsternis 2017 (c) Sebastian Voltmer(www.weltraum.com / www.apollo-13.eu)
Johannes Kepler, De Stella Nova 1604 (c) Kepler-Gesellschaft e.V.

Sonderausstellung

Wer kennt ihn nicht, den Mann im Mond? Zahlreiche Geschichten ranken sich um seine Existenz. Auch intelligente Wesen sollen hinter dem Mond leben, doch gibt es diese Organismen wirklich? Und geben die Pyramiden in Ägypten Antworten darauf?

Schon die frühen Kulturen – wie sie auch die berühmte Himmelsscheibe von Nebra belegt - waren fasziniert vom Universum.  Von den Griechen und Ägyptern sind die Sternbilder überliefert und mit der Erfindung des Teleskops im 17. Jahrhundert machte der Italiener Galileo Galilei seine bahnbrechenden astronomischen Beobachtungen. Seit der Mondlandung von 1969 sind die Sterne deutlich greifbarer geworden. Heute holen wir sie als VR (virtual reality) ins eigene Wohnzimmer und auch in die Sonderausstellung. So gehört zu den Highlights eine VR-Brille, mit der der Besucher selbst einen Raketenstart als Astronaut erleben, in den Weltraum fliegen und sogar auf dem Mond landen kann!

Die wissenschaftliche Erforschung des Weltraums einerseits und die ungebrochene Sehnsucht nach dem unermesslichen Kosmos andererseits bilden die thematischen Schwerpunkte der Ausstellung. 

Sie spürt den Ursprüngen unserer Sehnsucht nach, gibt Einblicke in naturwissenschaftliche Phänomene und Erkenntnisse und lässt dabei auch die Science-Fiction in Literatur, Film und Comic nicht aus. Ob Der kleine Prinz, das Sandmännchen oder Tintin, auch sie waren alle bereits im Weltraum unterwegs. 

Eine große Lego-Weltraumstation, ein Planetarium, echte Meteoriten, Teleskope, ein Himmelsglobus aus dem 17. Jahrhunderteine VR-Brille sowie interaktive Medien - und Spielstationen, darunter auch ein Theremin - bringen den kleinen und großen Besuchern von Schloss Neuenbürg den Himmel – 50 Jahre nach der ersten Mondlandung – noch ein Stückchen näher. 

Eröffnung im Fürstensaal: Sonntag, 26. Mai 2019, 11 Uhr

Ausstellungsflyer