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Rückblick auf das vergangene Jahr

(Schloss Neuenbürg)

Das Museum zählte in den ersten sechs Monaten seit der Eröffnung rund 17.000 Besucher. Zusammen mit den Veranstaltungen wurden im zweiten Halbjahr 2001 insgesamt knapp 40.000 Schlossbesuche gezählt. Die Verantwortlichen rechnen mit einem spürbaren Anstieg der Besucherzahlen in diesem Jahr, weil das Schloss und das Museum in der Umgebung längst über den Status eines "Geheimtipps" hinausgekommen ist. Die Besucher kamen zu einem großen Teil aus Pforzheim, dem Enzkreis und dem Landreis Calw. Zunehmend scheint sich Neuenbürg mit Schloss und Bergwerk auch als Ausflugsziel mit Tagesbesuchern aus den städtischen Zentren Karlsruhe und Stuttgart zu etablieren. Der bislang eher gering vertretene Großraum Rhein-Neckar soll in diesem Jahr verstärkt beworben werden. In der typischen Urlaubssaison von Mitte Juni bis Mitte September besuchten das Schloss Touristen aus ganz Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Dänemark und der Niederlande. Auffällig ist die hohe Zahl der Wiederholungsbesucher. Insbesondere zahlreiche Bewohner der Stadt Neuenbürg und der Nachbargemeinden besichtigten das Museum mehrfach mit Freunden und Verwandten.

Die Öffnungszeiten wurden im neuen Jahr der Besuchernachfrage angepasst. Bis zum 30. April öffnet das Museum von 13 bis 18 Uhr, im Sommerhalbjahr bis zum 31. Oktober von 10 bis 18 Uhr. Der im letzten Jahr eingeführte Ruhetag am Montag wird beibehalten.

Mit dem Kulturprogramm im Schloss wollten die Verantwortlichen den Anspruch eines kulturellen Zentrums regionaler Ausstrahlung bekräftigen. Dabei wurde streng darauf geachtet, mit den einzelnen Veranstaltungen die unterschiedlichen Zielgruppen Kinder und Jugendliche, Familien und Senioren anzusprechen. Die meisten Besucher wurden zur Schlosseinweihung (ca. 8.500) und am Advent-Markt (ca. 6.500) gezählt. Höhepunkte im vergangenen Jahr waren die Kunst-Installation des französischen Künstlers Denis Tricot in der Stadt und auf dem Schloss, ferner die Kürbis-Parade zu Halloween im Schlossgarten, das Oldtimer-Treffen und die Weinprobe mit Herzog Michael von Württemberg, der im Anschluss an den Diavortrag zur Geschichte des Herrscherhauses Württemberg des Landeskundlers Harald Schukraft Weine aus dem königlich-württembergischen Hofgut kredenzte. Wie in den vergangenen Jahren erfreuten sich die Jazzkonzerte im Pferdestall großem Zuspruch.

Künftig informiert dreimal im Jahr ein gedrucktes Veranstaltungsprogramm über die Termine im Schloss. Die Organisatoren wollen ihrer Linie treu bleiben und auch künftig - neben den klassischen Konzerten und den Veranstaltungen mit jahreszeitlichen Bezug - immer wieder Unerwartetes und Ungewohntes präsentieren.

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