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(Pforzheimer Kurier 28. Februar 2004)
Mit den Flößern kam die Goldgräberstimmung an die Enz
Morgen um 11 Uhr ist es soweit. Dann eröffnet im Schloss die Ausstellung "Der Traum vom grünen Gold - Flößerei an Enz, Nagold und Murg", deren Hauptat-traktion ein etwa 17 Meter langes Floß ist. "Wir wollen damit großen und kleinen Besuchern den Beruf des Flößers näher bringen", sagte Ideengeberin und Museumsleiterin Elke Osterloh. Mit Flößerpabst Otto Weiß hatte sie einen kompetenten Partner beim Aufbau der Ausstellung gewinnen können. Von der Konstruktion und dem Aussuchen der Stämme über das Wieden drehen und dem Transport der Stämme ins Schloss bis zum Zusammenbauen des Floßes, immer hatte der 73-Jährige seine Hand im Spiel. Fast 50 Jahre beschäftigte sich Weiß mit der Flößerei und so gab es nichts, was ihm unbekannt war. (...) Das Floß im Schloss bleibt trotz seiner Größe nur ein Modell. Wenn man heute die kleinen gewundenen Flüsschen im Schwarzwald sieht, ist kaum vorstellbar, wie Stämme von 30 Metern Länge zu Flößen zusammengebunden wurden, die dann Längen von fast 300 Metern erreichten. (...)
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