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Nicola Hiller (Pforzheimer Zeitung, 19. Juni 2002)
Es war ein Pilotprojekt und die Macher sind zufrieden. Ersten Schätzungen der Veranstalter vom Landratsamt Enzkreis und vom Schloss Neuenbürg zufolge besuchten mehr als 3000 Gäste die rund 40 Einzelveranstaltungen der Aktionstage am Schloss Neuenbürg. Sie waren Teil der Enzkreis Kulturtage.
Eine rundum positive Gesamtbilanz zog der Stellvertreter des Landrats des Enzkreises Wolfgang Herz. Der etwas schleppende Auftakt am Samstag habe sich im Laufe des Wochenendes relativiert, sagte der Kulturdezernent. "Vor allem am Sonntag waren die Aktionstage sehr gut besucht", betonte er. Die Resonanz habe gezeigt, dass auch Kulturtage wie diese ihr Publikum finden. Trotz zahlreicher Konkurrenz-Veranstaltungen in anderen Gemeinden.
Vom Schloss als Veranstaltungsort zeigte sich Herz begeistert. "Auch die Mitwirkenden waren angetan von den Räumlichkeiten, vom Schlosshof und vom Garten", versicherte er. Was Fläche und Bewirtung angehe, gebe es auch für eine größere Besuchermenge ausreichend Potenzial.
Potenzial sieht Herz auch für weitere Veranstaltungen dieser Art. Zwar könne es nicht jedes Jahr Kreiskulturtage geben, die 2002 erstmals anlässlich des Landesjubiläums stattfinden. Für Herz ist es durchaus denkbar, ein jährliches Kulturwochenende an verschiedenen Orten und unterschiedlichen Schwerpunkten auf die Beine zu stellen. Neuenbürgs Bürgermeister Theo Schaubel kann sich ebenfalls vorstellen, das Schloss mit seinem Außenbereich für weitere Veranstaltungen dieser Größenordnung zu nutzen.. "Dazu müsste man eben das passende Programm finden", sagte er.. Auch er betrachtet die ersten Aktionstage mit ihrem umfassenden Programm hoch über der Stadt als einen vollen Erfolg: "Wir haben das Schloss mit tollen Aktionen vielfältig genützt", freute er sich über die vielen Besucher.
Mehr als 600 Teilnehmer wirkten bei den Abktionstagen mit, bei denen neben Konzerten, Musicals, Tänzen, Lesungen und Ausstellungen auch ausländische Kulturinitiativen des Enzkreises auftraten. Erfreulich aus der Sicht der Veranstalter war auch die Zusammenarbeit der drei Musikschulen Neuenbürg, Westlicher Enzkreis und Pforzheim, die in einem großen Gemeinschaftskonzert im Schlosshof gipfelte.
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