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Gutes Wetter und positive Stimmung. Nachlese zur Eröffnung

(Schloss Neuenbürg)

Über 8.000 Besucher nutzten das schöne Wetter am Eröffnungswochenende, um bei den Feierlichkeiten dabei zu sein. Die beiden Staatssekretäre, Herr Rückert vom Finanzministerium und Herr Sieber vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, weihten das Schloss Neuenbürg offiziell mit einem Festakt ein. In Ihren Ansprachen betonten beide Regierungsvertreter den Vorbildcharakter des Projektes, an dem neben der Stadt Neuenbürg mit dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe, dem Staatlichen Vermögens- und Hochbauamt und den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden Württembergs weitere Institutionen beteiligt gewesen sind.

Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Eröffnung des Museums im Schloss, das durch seine unkonventionellen Gestaltungsideen besticht. Insbesondere die Märchenschau „Das kalte Herz“ begeisterte die Besucher von nah und fern.

Im Schloss und im Schlossgarten verwöhnte die Schaulustigen ein anspruchsvolles und vielseitiges Begleitprogramm: Der Schwarzwald-Markt zeigte Kunsthandwerk mit Bezug zur Region und zu den Inhalten im Museum; im Kanzleizimmer war die Diashow „Neuenbürg – einst und jetzt“ jedes Mal brechend gefüllt. Der größte Andrang herrschte jedoch im Festzelt und beim Familien- und Kinderprogramm. Der Künstler Eckard Bausch zeigte Kindern, wie man aus Ytong Plastiken formt, während die Gruppe AGIL aus Göttingen, die sich auf Erlebnisarchäologie spezialisiert hat, Papierschöpfen und andere Tätigkeiten demonstrierte.

Höhepunkt der Feierlichkeiten war vielleicht der Sonntag Abend, als Hunderte von Menschen den Schlosshof bevölkerten, um zu den rhythmischen Klängen der Pforzheimer Band „N.D. and the Stereo Acoustics“ zu tanzen und zu singen.

Alles in allem gewannen die Besucher einen rundum positiven Eindruck vom Schloss. Angesichts der langen Schlangen am Eingang zur Märchenschau versprachen viele, zu einem ruhigeren Zeitpunkt ein zweites Mal zu kommen, um die Eindrücke des frisch renovierten Schlosses mit Muße auf sich wirken zu lassen.

presse_nachlese.pdf