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Schöne Belebung des Schlossgartens. Ergebnisse des ersten Nischen-Wettbewerbs in Neuenbürg von durchweg hohem Niveau.

(Der Enztäler 6. Juni 2005)

"Echt geil!" lautete das Urteil von Jurymitglied Sebastian Giebenrath in einer für ihn "pseudojugendlichen Sprache" zu dem "sehr hohen Niveau" der Arbeiten des ersten Nischen-Wettbewerbs im Neuenbürger Schlossgarten.
Neun Schulklassen nahmen an dem vom Förderkreis Kultur im Schloss ausgeschrieben Schülerwettbewerb im Fach Bildende Kunst teil. Vor drei Jahren kam der freie Journalist Giebenrath im Rahmen des Bildhauer-symposiums, bei dem Kunstwerke von professioneller Hand im Schlossgarten geschaffen wurden, auf die Idee, die 44 Nischen im Mauerwerk des ehemaligen Renaissance-Gartens zu bestücken. "Es ist eine schöne Belebung des Schlossgartens entstanden", sagte Carmen Mattheis, Erste Vorsitzende des Förderkreises, zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag.
"Schüler und Lehrer haben engagiert gearbeitet und ganz einmalige Ergebnisse zustande gebracht", lobte Bürgermeister Theo Schaubel. Viel Beifall gab es aus den Reihen der mehr als 200 Besucher bei der Bekanntgabe der Preisträger. Viel Fantasie hätten die Schüler walten lassen, zum Teil bei der Umsetzung auch richtige Geschichten erzählt und für eine spannende Inszenierung gesorgt, führte Giebenrath aus. Entscheidend für die Beurteilung der Werke in den verschiedenen Klassenstufen seien die Umsetzung der Themenvorgabe, die Verwirklichung eigener Ideen, Materialbearbeitung mit dem dabei gezeigten handwerklichen Geschick, Originalität sowie die Proportionierung und Raumästhetik innerhalb der Nische gewesen, so der Journalist. Er könne sich eine Wiederholung vorstellen.