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(Enztäler 1. September 2006)
von Markus Kugel
Kinderferienprogramm "Zeitreise"
Schon jetzt ein Erfolg
Am Montag startete das dreiwöchige Kinderferienprogramm in Neuenbürg. Und schon jetzt sprechen die Organisatorinnen Nicole Baur und Heike Kollros von einem »vollen Erfolg«. Während bei 29 Buben und Mädchen momentan das mittelalterliche Leben im Mittelpunkt steht, werden nächste Woche im Schlossgarten dem Thema »Natur und Kunst« widmen. Zu guter Letzt beschäftigen sich 43 junge Teilnehmer mit Elementen aus der keltischen Zeit. Diplom-Sozialarbeiterin Kollros sowie Jugend- und Heimerzieherin Baur hatten im Vorfeld auf acht Seiten ihre Ideen für das dreiwöchige Ferienbetreuungsprogramm der Stadt Neuenbürg für Kinder von sechs bis zehn Jahren erstellt. Dabei orientierten sie sich an den Vorgaben des Antrags auf Fördergelder aus der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg – stießen doch die beiden auf die Ausschreibung »Zeit nutzen – innovative pädagogische Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche während der Ferienzeit«. In Absprache mit den Mitarbeiterinnen der Kernzeitbetreuung an der Schlossbergschule und dem Hautamtsleiter entwickelten sie innerhalb von zehn Tagen das Konzept.
Neuer Anlauf
Enttäuscht zeigten sich Kollros und Baur nach Bekanntgabe der förderfähigen Projekte Ende Juli darüber, dass Neuenbürg nicht zum Zuge gekommen war. Ihrer Meinung nach hätten die Mittel in Höhe von 750 000 Euro breiter gestreut werde sollen – von 257 Anträgen wurden nun 41 bewilligt. Sie wären schon mit 4000 Euro zufrieden gewesen, so Nicole Baur gestern gegenüber dem Enztäler. Wenigstens gibt´s vom Jugendfonds des Enzkreises einen Zuschuss in der Höhe von 2250 Euro. Die Zusammenarbeit mit den Schloss-Verantwortlichen und der Stadtverwaltung wird als optimal bezeichnet. Jetzt warten Kollros und Baur gespannt, bis die ausgesuchten Projekte im Internet stehen. Schließlich wollen sie »lernen«, denn nächstes Jahr soll es erneut eine Betreuung geben – und einen neuen Anlauf in Sachen Zuschüsse.
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